Investitionszuwachsprämie

Investitionsprämie

Seit Jänner bzw. März 2017 können Unternehmen, die neue Investitionen tätigen, einen Zuschuss von bis zu 15 Prozent des Investitionszuwachses erhalten. Mit dieser Förderaktion soll ein Anreiz für Unternehmensinvestitionen geschaffen werden, um Wachstums- und Beschäftigungsimpulse zu setzen. Wichtig ist, dass die Neuinvestitionen über dem Durchschnitt der in den letzten drei Jahren vom Unternehmen durchgeführten Investitionen liegen. 

 

So viel gibt es vom Staat

Der Zuschuss beträgt für Kleinst- und Kleinunternehmen bis zu 15 Prozent des Investitionszuwachses von mindestens 50.000 bis max. 450.000 Euro.

Bei mittleren Unternehmen beträgt der Zuschuss bis zu 10 Prozent des Investitionszuwachses von zumindest 100.000 bis max. 750.000 Euro.

Bei Großunternehmen beträgt der Zuschuss ebenfalls bis zu 10 Prozent der förderbaren Kosten von mindestens 500.000 Euro bis maximal 10 Millionen Euro.

 

Die Investitionszuwachsprämie auf einen Blick

  • Antragsberechtigt sind Kleinst-/Kleinunternehmen (bis 50 Beschäftigte), mittlere Unternehmen (bis 250 Beschäftigte) und Großunternehmen (ab 250 Beschäftigte).
  • Der Antragsteller muss drei volle Jahresabschlüsse vorweisen können. Die Prämie gilt nicht für Gründer.
  • Bei Kleinst- und Kleinunternehmen beträgt der maximale Zuschuss im Einzelfall somit 67.500 Euro.
  • Bei mittleren Unternehmen beträgt der maximale Zuschuss im Einzelfall 75.000 Euro.
  • Gefördert werden materielle, aktivierungspflichtige Neuinvestitionen in das abnutzbare Anlagevermögen, die in einer Betriebsstätte in Österreich realisiert werden.
  • Bei Großunternehmen, die im Regionalfördergebiet investieren, beträgt der maximale Zuschuss im Einzelfall bis zu 1 Million Euro. Für alle anderen Investitionen gibt es maximal 200.000 Euro unter Anrechnung aller Förderungen der letzten drei Jahre aller verbundenen Unternehmen.
  • Nicht gefördert werden leasingfinanzierte und gebrauchte Wirtschaftsgüter (einschließlich Vorführgeräten), der Erwerb von Grundstücken und der Ankauf von Fahrzeugen (sowie deren Zubehör), die auch Transportzwecken dienen (ausgenommen innerbetriebliche Transportmittel, z. B. Stapler etc.).

Quelle: WKO.at

 

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